(02/2026) Die Patrick Lindner-Stiftung fördert die zweieinhalbtägige Qualifizierungsmaßnahmen für ehrenamtliche Referent*innen des queeren Schulaufklärungsprojekts diversity@school.
Für die Verlängerung der Jugendleiter*innencard (Juleica) sind Erste-Hilfe-Kurse notwendig. Durch die Förderung von zwei Erste-Hilfe-Kursen werden die ehrenamtlichen Jugendleitungen im diversity München e.V. in Erste-Hilfe ausgebildet und können so der Schulungsverpflichtung nachkommen und sind auf medizinische Notfälle bei Gruppentreffen, Freizeitfahren und im Alltag vorbereitet.
(02/2026) Der Bereich Wohnen und Betreuung der Münchner Aids-Hilfe e. V. begleitet derzeit 80 Menschen mit HIV und/oder aus der LGBTIQ* Community aus München, die unter den Auswirkungen einer seelischen Behinderung leiden und auf langfristige, intensive Unterstützung von außen angewiesen sind. Verschiedene psychische Belastungen wie Ausgrenzung, Einsamkeit, Selbstzweifel, Perspektivlosigkeit und Lebensmüdigkeit, körperliche Beeinträchtigungen und andere Lebensherausforderungen kennzeichnen den Lebensalltag der betreuten Personen, mit der Folge von Isolation und Armut.
Der Klient*innenurlaub ist ein begleitendes Gruppenangebot mit dem Ziel, neue soziale Erfahrungen zu machen, Gemeinschaft und Gruppenzugehörigkeit zu erleben und zu stärken, Selbstständigkeit und Eigenständigkeit zu fördern.
(02/2026) Ermöglichung der Teilnahme von Mitarbeiter*innen der Münchner Aids-Hilfe e. V. an den HIV- und Infektiologie-Tagen in Berlin zur fachlichen Weiterqualifizierung in den Bereichen des medizinischen, pädagogischen und communitybezogenen Wissens.
Zuschuss für die Durchführung von Supervisionen mit dem Ziel, die psychosoziale Beratungspraxis zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
(2026) Puppies and Friends Munich e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für Puppies, Pets, Furries, Handler, Gearheads und Freund*innen der Petplay-Community, der sich für eine offene, vielfältige und lebendige Petplay-Community in und um München einsetzt. Der Verein fördert Begegnung, Austausch und Vernetzung und schafft geschützte Räume, in denen Akzeptanz, Selbstbestimmung und soziale Teilhabe im Mittelpunkt stehen.
Trotz zunehmender Sichtbarkeit bestehen weiterhin Vorurteile, Wissenslücken und Unsicherheiten – sowohl in der breiten Öffentlichkeit als auch bei neu Interessierten. Gleichzeitig mangelt es an niedrigschwelligen, verständlichen und wertschätzenden Präventions- und Aufklärungsmaterialien, die die Vielfalt der PetPlay-Community sachlich abbilden.
Die Inhalte der Materialien umfassen Grundlagen zu PetPlay, Informationen zu Rollenvielfalt und Werten, den verantwortungsvollen Umgang mit Konsens und Grenzen, Prävention von Grenzverletzungen sowie Aspekte von Diversität und Inklusion. Ergänzend werden Hinweise auf Beratungs- und Unterstützungsangebote gegeben. Die Aufbereitung erfolgt in respektvoller, nicht-sexualisierender und leicht verständlicher Sprache.
Ziel des Projekts ist es, durch niedrigschwellige Präventions- und Aufklärungsmaterialien die Selbstorganisation, das Sicherheitsbewusstsein und den verantwortungsvollen Umgang innerhalb der PetPlay-Community zu stärken. Gleichzeitig soll der Zugang für neu interessierte Personen erleichtert und Orientierung geboten werden. Die geplanten Maßnahmen tragen dazu bei, Diskriminierung und Stigmatisierung abzubauen und eine sachliche, differenzierte und positive gesellschaftliche Wahrnehmung von PetPlay zu fördern. Durch die nachhaltige Nutzung der Materialien bei Veranstaltungen und in der Öffentlichkeitsarbeit entfaltet das Projekt eine langfristige Wirkung über den Projektzeitraum hinaus.
(2026) Die Communityvereine TransMann e. V., Trans-Ident e. V. und Isarhechte e. V. möchten mit diesem Angebot dem Bedarf nach einem geschützteren Rahmen für trans*, intergeschlechtliche und nicht-binäre Personen nachkommen.
(2026) Die „Ehrenamtsfachtage“ werden wieder gemeinsam vom Sub e.V. und der Münchner Aids-Hilfe e. V. organisiert. Die Ehrenamtlichen haben an den beiden Tagen die Möglichkeit, sich weiterzubilden, ihre Arbeit zu reflektieren, Kontakte zu knüpfen, sich gegenseitig zu unterstützen sowie neue Ideen und Kooperationen zu entwickeln.
(2025/2026) Der Gender Salon ist eine Veranstaltungsreihe rund um kreative, subversive und produktive Auseinandersetzungen mit dem Thema Gender an den Schnittstellen von Kunst, (Pop)Kultur, Politik und Wissenschaft.
(11/2025) Das zweite Queere Literatur Festival München (QLFM) soll am 1. und 2. November 2025 erneut im Gasteig HP8 stattfinden und an den großen Publikumserfolg des ersten Festivals anknüpfen.
Ziel der Veranstaltung ist es, einen Beitrag zur Vielfalt des kulturellen Lebens in München zu leisten und einen diskursiven Raum für queere Literatur, Ästhetik und Politik gerade auch in einem politischen Klima offen zu halten, in dem queere Lebens- und Begehrensweisen von antidemokratischen Stimmen systematisch als Feindbild bemüht werden.
Das Festival soll ein Ort der Gemeinschaft und des Austausches sein und langfristig einen Beitrag dazu leisten, München als weltoffene und vielfältige Stadt zu erhalten.
(10/2026) Förderung der Überarbeitung und Neuauflage der Broschüre „Wir sind dabei! Ressoucen und Kompetenzen von Regenbogenfamilien in der Kindertagesbetreuung.“
Die ersten zwei Ausgaben der Broschüre sind bereits von vielen pädagogischen Fachkräften und Regenbogenfamilien angenommen worden und zeigt den hohen Bedarf. Mit der dritten Auflage und Neu-Überarbeitung wollen wir weiterhin Regenbogeneltern dabei unterstützen, die Kindertagesbetreuung in Zusammenarbeit mit dem pädagogischen Fachpersonal und den Kindertagespflegepersonen so zu gestalten, dass Vielfalt als Bereicherung angesehen wird. Die Neuauflage soll vielfältiger werden. Wir möchten ein neues Kapitel rund um trans*, inter* und nichtbinäre Eltern mitaufnehmen, sowie verschiedene Familienformen und Konstellationen besser repräsentieren.