NO LONGER CAPULET – Theaterprojekt

(2027) Förderung zur Entwicklung des Theaterprojekts „NO LONGER CAPULET“. Das Stück ist eine zeitgenössische queere und feministische Neuinterpretation von Shakespeares Romeo und Julia und soll 2027 aufgeführt werden.

Ziel des Theaterprojekts ist es, Queerness, Feminismus und soziale Ungleichheit gemeinsam zu verhandeln. Das Stück zeigt, wie patriarchale Macht, Geschlecht, Klasse, wirtschaftliche Sicherheit, Alter und Privilegien Handlungsspielräume bestimmen. Julia, Amme und Lady Capulet machen unterschiedliche weibliche Lebensrealitäten und die Frage sichtbar, wann Macht feministisch wird. Romeo, Mercutio und Tybalt untersuchen Geschlechternormen, Männlichkeit, Nähe und Verletzlichkeit. Das dystopische München warnt vor dem Verlust von Schutz-, Kultur- und Beratungsräumen. Publikumsgespräche und
Informationen zu realen Münchner Anlaufstellen sollen Austausch ermöglichen und konkrete Zugänge zu
Unterstützung sichtbar machen.